-
29.12.2015
- → Ausland
Israel treibt Bau von Siedlerwohnungen voran
Tel Aviv. Das israelische Wohnungsbauministerium plant einem Bericht der Organisation »Peace Now« vom Montag zufolge, mehr als 55.000 Wohneinheiten in zwei teilweise neu zu errichtenden Siedlungen im besetzten Westjordanland zu bauen. 8.300 Wohnungen sollen demnach in der besonders sensiblen Zone »East One« (E1) östlich von Jerusalem entstehen. Das Ministerium war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Unterdessen haben israelische Besatzungssoldaten am Montag morgen zwei Palästinenser bei einer Razzia im Flüchtlingslager Kalandia nördlich von Jerusalem erschossen. Drei Männer seien festgenommen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Maan. Bewohner des Camps protestierten während der Militäroperation, dabei kam es zu Zusammenstößen mit den Einsatzkräften. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!