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Handball: Schimpf und Schande

Hamburg. So kann’s gehen: Am Mittwoch eröffneten die Hamburger Handballer ein Insolvenzverfahren, am Donnerstag bezogen sie dafür ordentlich Prügel. Von »Managementfehlern« und einer »unsortierten Lage« sprach Frank Bohmann, Boss der Handball-Liga. Und anstatt sich still zu freuen, schimpft auch die Konkurrenz. »Für die Liga ist das eine echt bescheidene Situation«, sagte Thorsten Storm, Geschäftsführer des THW Kiel. Sein Kollege Dierk Schmäschke (SG Flensburg-Handewitt) redete von einem »weiteren Warnschuss«. Dem Sportbetrieb sei ein Schaden entstanden. Im Klartext will das sagen: Ruinieren die Hamburger den Ruf der Liga, könnte es am Ende auch für andere Klubs weniger Einnahmen geben. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.12.2015, Seite 16, Sport

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