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Zugespitzte Lage an mazedonischer Grenze

London. Amnesty International (AI) hat Mazedonien vorgeworfen, mit Gummigeschossen und Tränengas gegen Flüchtlinge vorzugehen. Entsprechende Berichte über die Lage an der mazedonisch-griechischen Grenze seien »sehr alarmierend«, teilte die Organisation am Freitag in London mit. AI rief Mazedonien zur Zurückhaltung auf. Das Vorgehen erhöhe nur die Spannungen. Die Lage an der griechisch-mazedonischen Grenze ist seit Tagen angespannt. Die Situation eskalierte am Freitag, als sich 1.500 Menschen, denen die Einreise nach Mazedonien verwehrt worden war, weigerten, nach Athen gebracht zu werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2015, Seite 2, Ausland

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