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Aus: Ausgabe vom 30.11.2015, Seite 15 / Politisches Buch

Neu erschienen

W & F

Das Hauptaugenmerk ist in der neuesten Ausgabe von Wissenschaft und Frieden auf das deutsche »Mehr an Verantwortung« gerichtet, wie es auf der Münchener Sicherheitskonferenz 2014 eingefordert wurde. »Deutschland hat vor allem innerhalb der EU erheblich an Gewicht gewonnen. Dies ist offenkundig mit der gestärkten Position Deutschlands nach der Weltfinanzkrise 2007/8 verknüpft«, schreibt Paul Schäfer. Außerhalb des Schwerpunktes geht es u. a. um eine kritische Bestandsaufnahme der Lage in Afghanistan, die Rolle von OSZE und Open-Skies-Vertrag bei der Rüstungskontrolle in der Ukraine und den Umgang der Evangelischen Kirche in Deutschland mit der Friedensfrage. Das Dossier trägt den Titel: »Feindbilder und Konflikteskalation«. In ihm wird z. B. die Dämonisierung des syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad durch die Medien thematisiert, der als »Schlächter von Damaskus« stigmatisiert wurde. Das Heft ist mit Fotos von Graffiti aus Palästina illustriert. (jW)

Wissenschaft & Frieden, Heft 4/2015, 64 S., 7,50 Euro plus Porto, Bezug: W & F, Beringstr. 14, 53115 Bonn, E-Mail: buero-bonn@wissenschaft-und-frieden.de, www.wissenschaft-und-frieden.de

Graswurzelrevolution

In der aktuellen Ausgabe der Graswurzelrevolution wird an den Massenmord in Indonesien vor 50 Jahren erinnert, dem bis zu drei Millionen Menschen zum Opfer fielen. Aktivisten aus der Türkei berichten von dem Anschlag auf die Friedensdemonstration in Ankara am 10. Oktober. Dass die taz eine große Werbeanzeige der Bundeswehr abgedruckt hatte, ist der Redaktion einen Kommentar wert: »Wes’ Lied ich sing, des Brot ich fress’. Die taz ist ein antianarchistisches Organ der Militarisierung«, schreibt Bernd Drücke. (jW)

Graswurzelrevolution, Dezember 2015, 24 S., 3,80 Euro, Bezug: Verlag Graswurzelrevolution e. V., Vaubanallee 2, 79100 Freiburg, E-Mail: abo@graswurzel.net

Rotfuchs

Klaus Steiniger fordert im Rotfuchs den »Schulterschluss« mit den Gewerkschaften. Dabei gehe »der stärkste Impuls zu größerer Kampfentschlossenheit zweifellos von ver.di aus«. Der DKP-Parteitag wird resümiert: Die Partei befinde sich »weiter auf bewährtem Kurs«.Georg Grasnick schreibt zur Meinung der Herrschenden über Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen: »Nützlichkeitsrassismus heißt die Devise.« Außerdem ein Bericht über die achte Mitgliederversammlung des Rotfuchs-Fördervereins, bei der jW-Chefredakteur Arnold Schölzel zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde. (jW)

Rotfuchs, Dezember 2015, 32 S., Bezug: Konstantin Brandt, Glanzstraße 6, 12437 Berlin, E- Mail: vertrieb@rotfuchs.net

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