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Atomausstieg: Konzerne wollen Kosten abwälzen

Berlin. Die Stromkonzerne E.on, RWE, EnBW und Vattenfall wollen die Kosten des Atomausstiegs teilweise auf den Staat abwälzen. Bei einer Anhörung am Mittwoch in Berlin kritisierten sie die schleppende Entscheidung der Politik über ein Endlager und warnten vor Kostenrisiken. E.on-Finanzchef Michael Sen erklärte, die Versorger seien zuständig für Stilllegung, Rückbau, Entsorgung sowie Kosten für Zwischen- und Endlagerung. Bau und Betrieb der Endlager aber sollte der Bund übernehmen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2015, Seite 5, Inland

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