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Nicaragua weist ­Migranten ab

Managua. Nicaragua hat am Sonntag mehrere hundert Kubaner in das Nachbarland Costa Rica abgeschoben. Von dort aus hatten die Migranten Polizeiangaben zufolge gewaltsam einen Grenzposten gestürmt. Costa Rica hatte am Samstag einer Gruppe von etwa 1.000 Kubanern befristete Visa erteilt und ihnen eine Woche Zeit gegeben, das Land zu verlassen. Die nicaraguanische Regierung von Präsident Daniel Ortega verurteilte das Vorgehen des Nachbarstaates in einer Stellungnahme als »unverantwortliche Handlung«, die »eine humanitäre Krise mit ernsthaften Folgen für die Region« hervorrufe. Ziel der Migranten sind die USA. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.11.2015, Seite 7, Ausland

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