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Proteste gegen ­Neonaziaufmarsch

Wunsiedel. Rund 500 Menschen haben am Samstag in Wunsiedel in Oberfranken gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremisten protestiert. Zwischen beiden Gruppen kam es zu keinen größeren Zwischenfällen, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Zahl der Neofaschisten bezifferte er auf mehr als 200. Ihr Treffen am Vorabend des Volkstrauertags hat in Wunsiedel seit langem Tradition, da Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß dort begraben war. Inzwischen ist das Grab zwar aufgelassen, trotzdem versammelt sich die rechte Szene immer noch regelmäßig an diesem Ort. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.11.2015, Seite 4, Inland

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