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Prozess wegen CIA-Spionage

München. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) steht ab Montag vor Gericht, weil er ab 2008 für die USA spioniert und sich später auch Russland angedient haben soll. Der heute 32jährige war beim BND mit der Registratur von Verschlusssachen befasst. Der Prozess findet unter strengsten Sicherheitsbedingungen vor dem Oberlandesgericht München statt. Journalisten dürfen weder Computer noch Kugelschreiber mit in den Saal nehmen. Notizen sind nur per Bleistift erlaubt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.11.2015, Seite 4, Inland

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