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Feminismus und die Philosophie des Leibes

Berlin. Der Feminismus und die Philosophie des Leibes sind Thema einer Ringvorlesung, die im Rahmen des Offenen Hörsaals im Wintersemester 2015/2016 an der Freien Universität Berlin stattfindet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland stellen Ergebnisse aus der interdisziplinären phänomenologischen Forschung aus feministischer Perspektive vor. Fragen der Vorträge werden etwa sein: »Wenn das Erleben immer leiblich ist, welche Rolle spielt dabei das Geschlecht?« oder »Wie gehen gesellschaftliche Machtverhältnisse, Normen und Diskurse in die Beschreibungen des eigenen Erlebens ein?« Die Phänomenologie vertritt ein Wissenschaftsprogramm, das sich in seinen Anfängen als Bewegung verstand und antrat, die Philosophie stärker an die Lebenswirklichkeit heranzurücken. Verschiedene wissenschaftliche Disziplinen wie die Geschlechterforschung nutzen phänomenologische Kategorien und entwickeln sie praktisch und theoretisch weiter. Seit über zwei Jahrzehnten bietet die Freie Universität Vorlesungen im Rahmen des Offenen Hörsaals einem breiten Publikum an. (jW)

Seit dem 20. Oktober, jeweils Dienstags, 18.15 bis 20.00 Uhr, Habelschwerdter Allee 30, Freie Universität Berlin, Institut für Philosophie, Vortragsraum im Untergeschoss, Programm: www.kurzlink.de/offener-Hoersaal

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.10.2015, Seite 15, Feminismus

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