Gegründet 1947 Donnerstag, 28. Mai 2020, Nr. 123
Die junge Welt wird von 2295 GenossInnen herausgegeben
Aus: Ausgabe vom 15.10.2015, Seite 7 / Ausland

Rousseff kritisiert Putsch-Rhetorik

São Paulo. Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat der rechten Opposition vorgeworfen, durch einen Staatsstreich an die Macht kommen zu wollen. »Die Opposition versucht ständig, den Weg zur Macht abzukürzen, einen Sprung zu machen und durch einen Putsch an die Macht zu kommen«, sagte Rousseff am Dienstag in einer Rede bei einem Gewerkschaftstreffen in São Paulo. Es gehe der Opposition darum, »künstlich ein Amtsenthebungsverfahren gegen eine gewählte Regierung anzustrengen«. Rousseff steht wegen Korruptionsvorwürfen im Zusammenhang mit der angeblichen Finanzierung ihres Wahlkampfs durch Gelder des Energiekonzerns Petrobas unter Druck. (AFP/jW)

Kritischer, unangepasster Journalismus von links, gerade in Krisenzeiten!

Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem über Abonnements. Wenn Sie öfter und gerne Artikel auf jungewelt.de lesen, würden wir uns freuen, wenn auch Sie mit einem Onlineabo dazu beitragen, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Mehr aus: Ausland