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Istanbuler Gouverneur verbietet Trauerzug
Istanbul. Drei Tage nach dem Bombenanschlag auf linke Demonstranten in Ankara hat der Istanbuler Gouverneur eine Trauerveranstaltung im Bezirk Beyazit verboten. Aufgrund der »sensiblen Lage« werde die Versammlung nicht erlaubt, teilte das Gouverneursamt am Dienstag mit. Die Bevölkerung solle Aufrufen zu Demonstrationen, die die »öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden«, keine Beachtung schenken, hieß es weiter. Im Stadtteil Kadiköy hinderte die Polizei der Nachrichtenagentur DHA zufolge eine Gruppe Demonstranten daran, mit einer Fähre zu dem Trauermarsch zu gelangen. Vier Menschen wurden festgenommen. (dpa/jW)
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