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Umwelt: Durchwachsene Bilanz nach 25 Jahren

Nürnberg. Naturschützer haben zum 25. Jahrestag des Anschlusses der DDR eine zwiegespaltene Umweltschutzbilanz gezogen. Was die Verschmutzung von Luft, Wasser und Böden angehe, sei der größte Teil Ostdeutschlands »kein ökologisches Krisengebiet« mehr, sagte der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), Hubert Weiger, am Freitag in Nürnberg. Absterbende Wälder im Erzgebirge hätten sich erholt, und die Wasserqualität von Flüssen wie Saale und Elbe habe sich wesentlich verbessert. In den neuen Bundesländern sei die Landschaft mittlerweile aber wie im Westen zersiedelt, es gebe mehr Verkehr, und die industrielle Agrarproduktion habe sich ausgeweitet. »Entgegen den damaligen Absichtserklärungen ist es bisher nicht gelungen, Wirtschaftswachstum und Umweltbelastungen zu entkoppeln«, kritisierte Weiger. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2015, Seite 5, Inland

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