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Sonstiges: Deutlich zu schnell

Minden. Acht Monate nach dem tödlichen Unfall des belgischen Fußballers Junior Malanda (VfL Wolfsburg) hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Der Fahrer, ein 20jähriger Belgier, war bei starkem Regen und Sturm mit 120 Kilometern pro Stunde deutlich zu schnell. Auf der A2 bei Porta Westfalica gilt bei Nässe eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h. Für die Staatsanwaltschaft ist damit der Tatbestand der fahrlässigen Tötung erfüllt. Malanda hatte unangeschnallt auf der Rückbank gesessen und war aus dem Wagen geschleudert worden. Das Gericht werde frühestens Ende des Jahres über die Zulassung der Anklage entscheiden können, hieß es am Dienstag. Die Richter warten auf ein medizinisch-technisches Gutachten zur Frage, ob Malanda überlebt hätte, wenn er angeschnallt gewesen wäre. (dpa/jW)

 

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.09.2015, Seite 16, Sport

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