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Pflegekräfte: DRK fordert Entlastung

Berlin. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Verband der Schwesternschaften vom DRK (VdS) kritisieren, dass der Entwurf für die Reform der Krankenhäuser keine dauerhaften Antworten auf Zukunftsfragen und Personalengpässe gibt. »Es wird auch künftig unter dem Strich eher noch weniger Geld für die Krankenhäuser bleiben«, warnte der Präsident des DRK, Rudolf Seiters, am Montag in Berlin. »Man wird weiter versuchen, die Unterfinanzierung durch die Streichung von Pflegestellen zu kompensieren, was wiederum zu einer Mehrbelastung des Pflegepersonals führt, das bereits unter der derzeitigen Personalausstattung leidet.« Die Präsidentin des VdS, Gabriele Müller-Stutzer, verwies auf den Abbau von rund 50.000 Vollzeitstellen an deutschen Kliniken seit 1995. (jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.09.2015, Seite 5, Inland

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