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Israel: Protest gegen Bildungspolitik

Jerusalem. Mehrere tausend Menschen haben am Sonntag vor dem Amtssitz des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu gegen die Diskriminierung christlicher Bildungseinrichtungen protestiert. Die 47 von christlichen Trägern betriebenen Schulen in Israel sind seit dem Beginn des neuen Schuljahrs am vergangenen Dienstag in einem unbefristeten Streik. »Die Regierung hat die öffentlichen Zuschüsse von ehemals zwei Dritteln auf nur noch 29 Prozent der Gesamtkosten zurückgefahren«, erklärte der Franziskanerpater Abdel Massih Fahim. Der Sprecher der katholischen Bischofskonferenz im Heiligen Land, Wadie Abunassar, ergänzte am Rande der Demonstration: »Die Schulen der ultraorthodoxen Juden haben den gleichen Rechtsstatus wie wir: anerkannt, aber nicht staatlich. Und die werden zu hundert Prozent mit öffentlichen Mitteln finanziert.« (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2015, Seite 2, Ausland

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