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Thailands Junta spielt auf Zeit

Bangkok. Der vom Militär ernannte Reformrat in Thailand hat den Entwurf für eine neue Verfassung abgelehnt und Neuwahlen damit bis mindestens ins Jahr 2017 hinausgezögert. Das Gremium sprach sich am Sonntag mit 135 zu 105 Stimmen gegen das Dokument aus. Bei einer Annahme hätte es im Frühjahr ein Referendum und wenige Monate später Wahlen geben sollen, um die Rückkehr zur Demokratie zu ermöglichen. Dem Militär war vorgeworfen worden, hinter den Kulissen für eine Ablehnung des Verfassungsentwurfs zu werben, um an der Macht bleiben zu können. Allerdings kritisierten auch viele Politiker die Vorlage als undemokratisch. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2015, Seite 7, Ausland

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