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Aus: Ausgabe vom 10.08.2015, Seite 11 / Feuilleton

Frühe Prägung 2

Maxi Schafroth, Kabarettist mit Bankausbildung, findet die Sprache der Finanzbranche »sehr amüsant«. Erste Kenntnisse über das Finanzwesen habe ihm sein Großvater, ein Molkereidirektor und »wahrer Grandseigneur«, vermittelt, sagte der 1985 geborene Comedystar der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: »Mit sieben oder acht Jahren habe ich mir eine Schreibmaschine gekauft, mein Kinderzimmer sah aus wie das Chefbüro in einem mittelständischen Betrieb, aufgereihte Leitz-Ordner, sauber beschriftet: Rechnungen, Lieferscheine, Mahnungen«, erzählte der Kabarettist der Zeitung. »Das habe ich mir alles von meinem Opa abgeschaut.« In den 1990er Jahren hätten ihn dann die »Börsentypen mit den Hosenträgern« beeindruckt, die »heute die Bösewichter sind«. (dpa/jW)

 

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