-
08.08.2015
- → Kapital & Arbeit
Uber-Fahrer wollen Angestellte sein
San Francisco. Vier Chauffeure, die für den Online-Fahrdienstvermittler Uber tätig sind, wollen vor einem US-Gericht durchsetzen, dass sie als Angestellte eingestuft werden. In der am Donnerstag vor Gericht verhandelten Klage machen die vier geltend, sie müssten Vorschriften beachten, die Uber aufstelle. Würden sie als Angestellte eingestuft, müsste Uber voraussichtlich unter anderem das Benzin bezahlen, für das die Fahrer bisher selbst aufkommen. Die Kläger wollen erreichen, dass ihr Fall als Sammelklage eingestuft wird, worüber in den kommenden Monaten entschieden werden wird. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!