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Wollten Beamte NSU-Akten schreddern?

München. Nebenkläger im Münchner NSU-Prozess haben umfangreiche Beweisaufnahmen zur Vernichtung von Akten im Kölner Bundesamt für Verfassungsschutz beantragt. So soll der Beamte mit dem Decknamen »Lothar Lingen« als Zeuge vernommen werden, der wenige Tage nach dem Auffliegen des NSU-Trios am 4. November 2011 angeordnet haben soll, Unterlagen über den NSU und über zahlreiche V-Leute zu schreddern. Der Beamte habe sich »rechtswidrig« verhalten, sagte Rechtsanwältin Antonia von der Behrens in ihrer Antragsbegründung am Montag. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2015, Seite 2, Inland

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