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Simbabwe verbietet Import von Altkleidern

Harare. Der südafrikanische Staat Simbabwe verbietet den Import von Second-Hand-Kleidungsstücken. Finanzminister Patrick Chinamasa kündigte am Donnerstag abend an, alle Altkleiderimporte würden künftig beschlagnahmt und zerstört. Diese Regelung trete ab September in Kraft. Chinamasa begründete das Verbot mit der Gesundheitsgefahr, die von gebrauchten Kleidern ausgehe. Die Regierung reagiert damit auf Vorwürfe der Abgeordneten Priscilla Misihairabwi-Mushonga: Sie hatte vergangene Woche im Parlament eine Damenunterhose geschwenkt und kritisiert, dass die armen Frauen im Land sich nur gebrauchte Unterwäsche leisten könnten. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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