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Kolonialisierung in Griechenland

Berlin. Der griechische Infrastrukturminister Christos Spirtzis hat die geplante Privatisierung von 14 Flughäfen seines Landes an die Frankfurter Fraport AG und die Copelouzos Group mit Kolonialpolitik verglichen. Athen solle »14 gewinnbringende Flughäfen verkaufen und die anderen 30 Flughäfen, die keinen Gewinn machen und subventioniert werden müssen, bleiben beim griechischen Staat«, sagte Spirtzis dem ARD-Magazin Monitor. »Das passt eher zu einer Kolonie als zu einem EU-Mitgliedsland.« Die Lufthansa Consulting, die den griechischen Privatisierungsfonds HRADF im Bieterprozess beraten hat, erklärte Monitor, dass bei dem Geschäft »von einer wirtschaftlichen Lukrativität ausgegangen werden« könne. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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