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Nachbesserungen am Gesetz gefordert

Berlin. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat die Bundesregierung zu Nachbesserungen an dem geplanten Gesetz zum Umgang mit minderjährigen Flüchtlingen aufgefordert. DRK-Vizepräsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg äußerte am Dienstag Bedenken gegen den Plan, die unbegleitet eintreffenden Jugendlichen künftig umgehend zur weiteren Betreuung an eines der 600 Jugendämter weiterzuleiten. Die jungen Flüchtlinge benötigten oft eine Betreuung, die viele dieser Stellen nicht leisten könnten. Mehr als zwei Drittel von ihnen seien traumatisiert.

(AFP/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.07.2015, Seite 4, Inland

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