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»Deeskalation« in Kolumbien vereinbart

Havanna. Erstmals seit Beginn ihrer Friedensgespräche mit den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens vor knapp drei Jahren hat die Regierung des südamerikanischen Landes eine Verringerung ihrer Militäreinsätze gegen die Rebellen zugesagt – »in dem Maße, wie die FARC ihre Offensiven unterlässt«. Beide Seiten einigten sich auf eine viermonatige »Deeskalation« ihres Konflikts ab dem 20. Juli, wie die Garantiestaaten der Verhandlungen, Norwegen und Kuba, am Sonntag in Havanna mitteilten. Zuvor hatten die FARC bereits eine einmonatige einseitige Waffenruhe ausgerufen, die nun um drei weitere Monate erweitert werden soll. In einer gemeinsamen Erklärung hieß es, die beiden Konfliktparteien wollten mit »der notwendigen Anstrengung« auf die Unterzeichnung einer abschließenden Vereinbarung hinwirken. (AFP/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.07.2015, Seite 1, Ausland

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