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Primark-Angestellte vernetzen sich

Dublin. Die Beschäftigten von Primark und ihre Gewerkschaftsvertreter aus ganz Europa haben sich am 16. und 17. Juni im irischen Dublin getroffen, um ein Netzwerk zu bilden, sowohl für den Informationsaustausch als auch zur Koordination von grenzüberschreitenden Aktionen. Das teilte der weltweite Dachverband der Handelsgewerkschaften Uni Global Union am Freitag mit. Teilnehmer aus Belgien, Irland, Deutschland, Spanien und dem Vereinigten Königreich sprachen über Arbeitsbedingungen und Vertragsverhältnisse. Dabei benannten sie einige gemeinsame Probleme, mit denen sie in den verschiedenen Ländern, in denen der Konzern tätig ist, zu kämpfen haben. Dazu gehört unter anderem, dass den Angestellten zu wenig Arbeitsstunden pro Monat garantiert werden, um von dem entsprechenden Gehalt leben zu können und eine unvorhersehbare Schichtplanung. Außerdem klagten alle über Stress weil zuwenig Kräfte eingesetzt werden und sie sehr viel und sehr schwer heben müssen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2015, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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