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Islamistenanschläge in Nigeria

Abuja. In den vergangenen drei Tagen sind bei Anschlägen von Boko Haram auf Gotteshäuser, Dörfer und Märkte in Nigeria mehr als 200 Menschen gestorben. Mehrere Islamistinnen der nigerianischen Miliz »Boko Haram« richteten am Freitag im Nordosten des Landes ein schweres Blutbad mit mindestens 55 Toten an. Mehr als 100 weitere Menschen seien verletzt worden, als sich mehrere Frauen in Zabarmari bei der Stadt Maiduguri in einer Menschenmenge in die Luft gesprengt hätten, sagte der Anführer einer Bürgerwehr am Samstag. Die Streitkräfte stellten laut Militärangaben in Zabarmari ein mit weiteren Bomben beladenes Fahrzeug sicher. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2015, Seite 7, Ausland

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