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Konflikt zwischen BND und Historikern

Berlin. Der Bundesnachrichtendienst (BND) streitet nach einem Spiegel-Bericht mit der Historikerkommission, die er selbst beauftragt hat, um die Aufarbeitung seiner Vergangenheit. Die Wissenschaftler wollten Klarnamen früherer BND-Mitarbeiter und Spione veröffentlichen, der Auslandsgeheimdienst lehne das ab, schreibt das Magazin. Der BND verweise auf eine besondere »Fürsorgepflicht« gegenüber Ehemaligen und behaupte, künftig keine Quellen mehr werben zu können, sollte die einst zugesagte Vertraulichkeit gebrochen werden. Die Kommission war 2011 eingesetzt worden und soll die Geschichte des BND bis 1968 aufarbeiten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.06.2015, Seite 5, Inland

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