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UNO kritisiert Greueltaten gegen Kinder im Südsudan

Juba. Die Vereinten Nationen haben beiden Parteien im südsudanesischen Bürgerkrieg schwerste Verbrechen an Kindern vorgeworfen. »Überlebende berichteten, dass Jungen kastriert wurden und man sie anschließend verbluten ließ«, erklärte Unicef-Direktor Anthony Lake. Laut dem Leiter des UN-Kinderhilfswerks wurden selbst achtjährige Mädchen Opfer von Gruppenvergewaltigungen und anschließend ermordet. »Kinder wurden zusammen gefesselt, bevor die Angreifer ihre Kehlen durchschnitten (...) andere wurden in brennende Gebäude geworfen«, erklärte Lake. Schätzungen zufolge seien 13.000 Kinder gezwungen worden, sich an den Kämpfen zwischen rivalisierenden Fraktionen der SPLA zu beteiligen. Die Miliz war vom Westen bis zur Abspaltung des Landes vom Sudan 2011 als Befreiungsarmee hofiert worden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.06.2015, Seite 2, Ausland

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