Zum Inhalt der Seite

Ver.di weitet Streik bei Deutscher Post aus

Bonn/Berlin. Die Deutsche Post AG gerät durch die Ausweitung der Streiks von Zustellern und Beschäftigten in Briefzentren stärker unter Druck. Am Freitag traten nach Angaben der Gewerkschaft ver.di 1.500 weitere Brief- und Paketboten in einen dauerhaften Ausstand. Damit befinden sich nach ver.di-Angaben nunmehr 17.500 Beschäftigte im unbefristeten Arbeitskampf. Auslöser des Tarifstreits ist die Ausgliederung von 49 Regionalgesellschaften im Paketgeschäft. Deren rund 6.000 Beschäftigte erhalten weniger Geld als ihre Kollegen im Mutterkonzern. Ver.di fordert unter anderem ihre Rückkehr in den Geltungsbereich des Haustarifs. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.06.2015, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!