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UN: 85.000 vor IS aus Ramadi geflohen

Genf. Über 85.000 Bewohner sind nach UN-Angaben aus der irakischen Provinzhauptstadt Ramadi seit der Eroberung durch die Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« (IS) vor rund zwei Wochen geflohen. Die Menschen seien mangels Unterkünften und wegen der großen Hitze dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen, mahnte am Freitag das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) in Genf. Die Mehrheit der Vertriebenen befinde sich noch immer in der Provinz Anbar, sagte ein Sprecher des UNHCR. Der IS hatte Ramadi am 17. Mai eingenommen. Schiitische Kampfverbände und Regierungstruppen versuchen, die Stadt zurückzuerobern. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.05.2015, Seite 2, Ausland

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