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Griechenland hofft auf baldige Einigung

Riga/Athen. Auch ohne erkennbare Fortschritte im Schuldenstreit hofft Griechenland auf eine baldige Einigung mit seinen Geldgebern. Ein Regierungssprecher sagte am Freitag in Athen, eine Vereinbarung könne in den nächsten zehn Tagen abgeschlossen werden. Er stellte zudem klar, dass Griechenland all seine Zahlungsverpflichtungen im Juni erfüllen werde. Ein nächtliches Gespräch zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras und Frankreichs Präsident François Hollande beim EU-Gipfel in Riga brachte offenbar keine substantielle Annäherung.

Der Athener Regierungssprecher betonte, sein Land wolle auch deshalb eine Verständigung, um vom riesigen Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank profitieren zu können. Derzeit erfüllt das Land nicht die Voraussetzungen für eine Teilnahme. Den Partnern der Euro-Zone, der EZB und dem IWF reichen die griechischen Zusagen in Sachen Privatisierungen bisher nicht aus. Diese wurden zur Bedingung für weitere Finanzhilfen in Höhe von rund 7,2 Milliarden Euro gemacht. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.05.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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