Zum Inhalt der Seite

Weiter Warnstreiks bei Postzustellern

Berlin. Vor der nächsten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt bei der Post will die Gewerkschaft ver.di die Warnstreiks der Postzusteller fortsetzen. Die fünfte Tarifverhandlungsrunde ist am Mittwoch geplant. »Wir werden bis zur nächsten Verhandlungsrunde diesen Mittwoch weiter Druck machen«, kündigte der ver.di-Sprecher für Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, Andreas Wiedemann, am Sonntag an. Am Samstag hatten rund 7.000 Beschäftigte die Arbeit an Standorten in allen Bundesländern niedergelegt. Hintergrund der Streiks ist der Aufbau eines Paketzustellernetzes durch die Gründung von 49 regionalen Gesellschaften. Dort arbeiten bereits mehr als 6.000 Menschen, darunter viele ehemals befristet Beschäftigte der Post. Bezahlt werden sie aber zu niedrigeren Löhnen. (dpa/jW)

 

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2015, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!