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Angeklagter wollte mit Anschlag »Zeit gewinnen«

Lübeck. Mit einem Geständnis des Angeklagten hat am Donnerstag in Lübeck der Prozess um den Brandanschlag auf eine noch unbewohnte Flüchtlingsunterkunft in Escheburg begonnen. Ihm wird Brandstiftung vorgeworfen. Er und seine Nachbarn seien verärgert und enttäuscht gewesen, dass das zuständige Amt so wenig Rücksicht auf die Anwohner genommen habe, sagte der Angeklagte vor Gericht. Er habe geglaubt, durch die Brandstiftung den Einzug der Flüchtlinge hinauszögern zu können: »Dann hätten wir Zeit gewonnen, um nach Verfahrensfehlern zu suchen.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.05.2015, Seite 2, Inland

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