jW berichtet anders: Jetzt am Kiosk!
Gegründet 1947 Sa. / So., 21. / 22. Mai 2022, Nr. 118
Die junge Welt wird von 2629 GenossInnen herausgegeben
jW berichtet anders: Jetzt am Kiosk! jW berichtet anders: Jetzt am Kiosk!
jW berichtet anders: Jetzt am Kiosk!
Aus: Ausgabe vom 08.05.2015, Seite 4 / Inland

Kritik innerhalb der AfD nach NPD-Relativierung

Erfurt. Thüringens AfD-Sprecher Björn Höcke ist wegen seiner Äußerungen über die NPD in der eigenen Partei in die Kritik geraten. Höcke habe mit seinen Aussagen »Grenzen überschritten«, sagte Sachsens AfD-Vorsitzende Frauke Petry, die – neben zwei Kollegen – Sprecherin der Bundespartei ist, der Thüringer Allgemeinen (Donnerstagausgabe). Höcke hatte zuvor in einem Interview mit der Zeitung geäußert: »Ich gehe nicht davon aus, dass man jedes einzelne NPD-Mitglied als extremistisch einstufen kann.« Er war wegen des Verdachts, früher unter Pseudonym Texte für NPD-Publikationen verfasst zu haben, unter Druck geraten. Höcke bestreitet dies. Der Aufforderung der AfD-Bundesspitze, durch eine eidesstattliche Erklärung den Verdacht auszuräumen, verweigerte er sich. (AFP/jW)

Mehr aus: Inland