Zum Inhalt der Seite

Germanwings-Pilot soll Absturz geprobt haben

Le Bourget. Der Kopilot der in den französischen Alpen verunglückten Germanwings-Maschine hat den Absturz offenbar gezielt vorbereitet und geprobt. Schon auf dem Hinflug von Düsseldorf nach Barcelona habe er mehrfach zwischenzeitlich eine Flughöhe von nur 100 Fuß (30 Metern) eingestellt, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Zwischenbericht der französischen Luftfahrtermittlungsbehörde BEA. Der 27jährige habe sich zu dem Zeitpunkt alleine im Cockpit befunden. Die Behörde beruft sich bei ihren Ergebnissen auf die Auswertung der geborgenen Flugschreiber. BEA-Direktor Rémy Jouty zufolge bestätigten die Aufzeichnungen auch eine bewusste Handlung des Kopiloten beim Absturz auf dem Rückflug. (AFP/dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 07.05.2015, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen