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China ermittelte gegen Siemens

Shanghai. Siemens ist Insidern zufolge im vergangenen Jahr wegen Bestechungsvorwürfen ins Visier der chinesischen Behörden geraten. Dabei sei es um das Medizintechnikgeschäft gegangen, sagten drei mit der Sache vertraute Personen. Die Handelsaufsicht SAIC habe Siemens und seinen Händlern vorgeworfen, Krankenhäusern Geräte geschenkt und im Gegenzug dafür Exklusivverträge für teure Verbrauchsmaterialien zum Betrieb der Maschinen abgeschlossen zu haben. Ein Konzernsprecher in Deutschland erklärte, er wisse nichts von der Untersuchung und wolle sich nicht weiter dazu äußern. Die Siemens-Untersuchung betraf den Insidern zufolge rund 1.000 Krankenhäuser und könnte ein Indiz dafür sein, dass China seinen Kampf gegen Korruption auch auf andere Medizintechnikfirmen ausweitet.

(Reuters/jW)

 

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.05.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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