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Regierung wusste seit 2008 Bescheid

Berlin. Das Bundeskanzleramt hat bestätigt, dass es vom Bundesnachrichtendienst (BND) schon 2008 über Spionageabsichten des US-Geheimdienstes NSA unterrichtet worden ist. Es sieht diese Information aber nicht als neu an. »Die in der Bild am Sonntag aufgeführten Unterlagen hat das Bundeskanzleramt bereits 2014 dem Untersuchungsausschuss zur Verfügung gestellt«, teilte ein Regierungssprecher am Sonntag mit. Der BND ist wieder einmal unter Druck geraten, nachdem  am Donnerstag bekanntgeworden war, dass er für die NSA die Kommunikation europäischer Unternehmen und Politiker ausgeforscht hat. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.04.2015, Seite 1, Inland

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