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27.04.2015
- → Feuilleton
Oje, Wenders
Der Filmemacher Wim Wenders hat einen Bedeutungsverlust des Kinos beklagt und dies rein zufällig am Beispiel seines letzten Films festgemacht. »Das Kino ist mehr denn je ein Konsumartikel geworden und als solcher eher daran interessiert, von ›Lebensfragen‹ abzulenken«, sagte der 69jährige der Neuen Osnabrücker Zeitung (Samstag). Besonders ernüchtert zeigte sich Wenders von den Besucherzahlen seines jüngsten Films: »Die Zuschauer, die aus ›Every Thing Will Be Fine‹ herauskommen, sind zu einem großen Teil emotional tief berührt, aber die schiere Zahl derer, die den Weg in den Film finden, ist trotzdem enttäuschend, auch durchaus im Verhältnis zu der Zustimmung, die der Film bei der Kritik gefunden hat.« (dpa/jW)
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