-
24.04.2015
- → Feminismus
Neu-Delhi hat seine erste Busfahrerin
Neu-Delhi. Indiens Hauptstadt Neu-Delhi hat ihre erste Busfahrerin: Vankadarath Saritha sieht sich als Vorreiterin für Frauenrechte. »Ich werde besonders auf die Sicherheit meiner weiblichen Fahrgäste achten«, sagte die 30jährige am Dienstag der Deutschen Presseagentur. Nach der Vergewaltigung einer jungen Frau in einem Bus, die an den Folgen der brutalen Tat gestorben war, hatte die Regierung versprochen, Delhi solle sicherer werden und dafür unter anderem in einem ersten Schritt die Ausbildung und Einstellung von Busfahrerinnen angekündigt. Allerdings bewarben sich einem Sprecher der staatlichen Busgesellschaft DTC zufolge nur sieben Frauen auf eine solche Stelle. Saritha hat zuvor bereits Autorikschas und Taxis gelenkt und schon in der Stadt Hyderabad als Busfahrerin gearbeitet. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
