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Japan: Politiker besuchen Kriegsschrein

Tokio. Ungeachtet scharfer Kritik aus China und Südkorea sind am Mittwoch mehr als 100 japanische Politiker zum Yasukuni-Schrein in Tokio gepilgert. Am Vortag hatte bereits der rechtskonservative Ministerpräsident Shinzo Abe mit einer übersandten Opfergabe für den Schrein Proteste Chinas und Südkoreas provoziert. Im Yasukuni wird der 2,5 Millionen in Kriegen für das japanische Kaiserreich Gestorbenen gedacht – darunter 14 hingerichtete Kriegsverbrecher. Zu den Politikern gehörten Vertreter von Abes Regierungspartei LDP wie auch der Opposition. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2015, Seite 7, Ausland

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