junge Welt: Jetzt am Kiosk!
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Aus: Ausgabe vom 18.04.2015, Seite 16 / Aktion

Stetiger Dampf im Kessel!

Umsteigen. Damit andere einsteigen können

Revolutionen als Lokomotiven der Geschichte: Das kennt man von Karl Marx. Teile der Linkspartei setzen mittlerweile mehr auf Individualverkehr. Wo eine Regierungsbeteiligung winkt, ist Opportunismus gefragt. Sie, liebe Leserinnen und Leser der jungen Welt, wissen, wie wichtig es ist, dass der Zug der Geschichte wieder Fahrt aufnimmt. Mit möglichst vielen, die beim Heizen helfen, und mit klarem Ziel. Sonst wäre die junge Welt auch nicht Ihre Zeitung.

Leider haben nicht alle Menschen, die gerne diese Zeitung lesen würden, genügend Geld, um sie zu einem kostendeckenden Preis täglich nach Hause geliefert zu bekommen. Deswegen bieten wir verschiedene Preisklassen für ein Abonnement an. So funktioniert es: Wir haben ein Sozialabo für Menschen mit geringem Einkommen. Dann gibt es das Normalabo für jene, die es sich leisten können, die realen Kosten Ihrer Zeitung zu tragen. Und das Soliabo ist da, damit Gutverdienende anderen Leserinnen und Lesern, deren Geld zum Normalabo nicht reicht, die tägliche junge Welt ermöglichen.

Von Zeit zu Zeit bitten wir unsere Leserinnen und Leser zu überprüfen, ob sie auf eine höhere Preiskategorie umsteigen können. Unseren letzten Aufrufen sind bereits viele gefolgt: Bärbel H. aus Neuenhagen stieg beispielsweise vom Normal- auf das Soli-Abo um. Von unseren Mitarbeitern augenzwinkernd darauf hingewiesen, dass sie auch noch ein Online-Sozialabo habe und das ja nun nicht zum neuen Soliabo passe, erhöhte sie dieses kurzerhand noch auf den Normalpreis.

Rainer C. aus Dresden war bereits Soliabonnent, wollte aber darüber hinaus uns unterstützen. Er entschloss sich, den monatlichen Beitrag auf 50 € zu erhöhen. Uns hilft jeder Umstieg. Insbesondere Sozialabonnenten sollten prüfen, ob sie sich mittlerweile den Normalpreis leisten können. Wir verlangen keine Nachweise für den Sozialpreis und vertrauen unseren Leserinnen und Lesern, ihre Entscheidung im Sinne der Zeitung und ihrem eigenen Geldbeutel gemäß zu treffen. Normalabonnenten bitten wir zu überlegen, ob der Solipreis für sie in Frage kommt. Wir wollen weiterhin einkommensschwächeren Menschen die Möglichkeit bieten, die junge Welt zu beziehen.

Mancher Linke-Funktionär hat den Zug schon lange verlassen und lässt sich zum Büro chauffieren. Dass Sie, liebe Leserinnen und Leser, nicht aussteigen, sondern höchstens den Sitzplatz wechseln, um neuen Mitfahrern Platz zu machen – davon sind wir überzeugt. Mit Ihrer Hilfe sorgen wir für stetigen Dampf im Kessel.

Verlag und Redaktion

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