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UN: Mehr zivile Opfer in Afghanistan

Kabul. Der Krieg in Afghanistan hat in den ersten drei Monaten des Jahres mehr zivile Opfer gefordert als je zuvor. So stieg die Zahl der ums Leben gekommenen Zivilisten zwischen 1. Januar und 31. März um acht Prozent, wie die UN-Vertretung in Kabul am Sonntag mitteilte. Um 43 Prozent höher ist auch die Zahl der durch Raketen- oder Granatbeschuss Getöteten. Insgesamt starben 655 Zivilisten. Am 1. Januar 2015 hatten die NATO-geführte ISAF-Mission nach 13 Jahren ein »Ende der Kampfhandlungen« proklamiert. Die Besatzungstruppen sind weiterhin in dem Land präsent. (dpa/jW)

 

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.04.2015, Seite 2, Ausland

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