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3.500 Polizisten bei G-7-Treffen

Lübeck. Die Hansestadt Lübeck will mit einem riesigen Polizeiaufgebot das G-7-Außenministertreffen gegen zahlreiche Protestkundgebungen abschirmen. Rund 3.500 Polizisten werden im Einsatz sein, wenn am Dienstag und Mittwoch die Außenminister westlicher Industriestaaten im Hansemuseum tagen. Gegen das Treffen in der Altstadt wollen mehrere tausend Menschen demonstrieren, auch Blockadeaktionen sind angekündigt. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) prophezeit Ausschreitungen wie zur Eröffnung der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. Dagegen geht der Einsatzleiter der Polizei, Heiko Hüttmann, von einem störungsfreien Verlauf aus. Ein Bündnis aus Anti-G-7-Gruppen kündigte einen »besonnenen Protest ohne Eskalation« an. Das Treffen dient auch der Vorbereitung des G-7-Gipfels Anfang Juni im oberbayrischen Elmau. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.04.2015, Seite 1, Inland

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