-
04.04.2015
- → Kapital & Arbeit
Warnung vor zu schwachem Euro
Berlin. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat vor Gefahren der Euro-Schwäche gewarnt. Für die Konjunktur bringe der Euro, der am Donnerstag bei gut 1,08 US-Dollar notierte und damit fast ein Viertel weniger wert war als im Mai 2014, zunächst zwar Vorteile. »In der Industrie haben die Sorgen um die Wechselkursentwicklung zuletzt jedoch zugenommen.« »Ein niedriger Wechselkurs darf nicht die Illusion einer höheren Wettbewerbsfähigkeit erzeugen«, warnte der DIHK. Die Euro-Abwertung sei eher ein Zeichen dafür, dass Investoren der Dynamik in anderen Ländern derzeit mehr vertrauten als der in Europa.« (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!