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Vivantes: Protest gegen Outsourcing

Berlin. Beschäftigte des städtischen Klinikkonzerns Vivantes haben am Montag nachmittag mit einer öffentlichen Aktion gegen die geplante Ausgliederung von Servicebereichen in eine Tochtergesellschaft protestiert. Vom erneuten Outsourcing wären nach Angaben der Gewerkschaft ver.di mehr als 700 Beschäftigte betroffen. Die Vivantes-Mitarbeiter haben laut ver.di bereits zehn Jahre auf einen Teil ihres Tariflohnes verzichtet, insgesamt auf etwa 400 Millionen Euro. Viele Teilbereiche wie Reinigung, Küche, Zentralsterilisation und Wäscherei seien in Tochterunternehmen ausgelagert worden, die nicht dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) unterliegen. Ver.di fordert ein Ende dieser Tarifflucht und eine Rückkehr zum TVöD für alle Beschäftigten des kommunalen Krankenhausträgers. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.03.2015, Seite 2, Inland

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