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Ägypten: Muslimbrüder zum Tode verurteilt

Kairo. Ein Gericht in Kairo hat den Anführer der verbotenen Muslimbruderschaft, Mohammed Badie, im mittlerweile dritten Verfahren zum Tod verurteilt. Auch gegen 13 weitere führende Mitglieder der Bruderschaft wurde am späten Montag abend die Todesstrafe verhängt. Die Islamisten seien für schuldig befunden worden, nach dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi im Sommer 2013 in einer »Operationszentrale« Pläne für Unruhen und Gewalt in Ägypten geschmiedet zu haben, berichtete die ägyptische Zeitung Al-Masry Al-Youm am Dienstag. Das regierende Militärregime hatte die Muslimbruderschaft nach dem Sturz Mursis als Terrororganisation eingestuft. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2015, Seite 7, Ausland

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