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Südkorea sieht Ausbeutung in Nordkorea in Gefahr

Seoul. Nord- und Südkorea streiten über die Bezahlung der Arbeiter in der gemeinsamen Industriezone Kaesong. Zum »tiefen Bedauern« des Südens lehne Nordkorea seit Wochen Gespräche über die angeblich eigenmächtig angekündigte Anhebung des Grundgehalts für nordkoreanische Arbeiter ab, klagte ein Sprecher des südkoreanischen »Wiedervereinigungsministeriums« am Montag. »Es ist fraglich, ob Nordkorea überhaupt gewillt ist, den Industriekomplex Kaesong weiterzuentwickeln«, sagte er. Der Stein des Anstoßes: Nordkorea will, dass die 53.000 nordkoreanischen Arbeiter, die dort bei südkoreanischen Unternehmen beschäftigt sind, künftig 164 statt wie bisher 155 US-Dollar im Monat bekommen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.03.2015, Seite 2, Ausland

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