-
20.02.2015
- → Inland
»Verneblungstaktik« um Berliner Staatsoper
Berlin. Die Opposition im Berliner Abgeordnetenhaus will die Kostenexplosion und die zeitlichen Verzögerungen bei der Sanierung der Staatsoper Unter den Linden in einem Untersuchungsausschuss beleuchten. Ihre Vertreter beklagten am Donnerstag »jahrelange Vernebelungstaktik« sowie Trickserei und Täuschung durch den Berliner Senat. Die Sanierung der Staatsoper hatte 2010 begonnen und sollte im Herbst 2013 beendet sein. Die Kosten stiegen von einst veranschlagten 239 auf inzwischen 389 Millionen Euro. Die Wiedereröffnung verschob sich auf den Herbst 2017. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!