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Fremder Baal

Die »Baal«-Inszenierung von Regisseur Frank Castorf für das Münchner Residenztheater darf nur noch zweimal gezeigt werden. Darauf haben sich der Suhrkamp Verlag und das Theater am Mittwoch vor dem Münchner Landgericht geeinigt. Die Aufführungen am 28. Februar in München und im Mai bei einem Theatertreffen in Berlin finden noch statt; alle weiteren geplanten Termine entfallen. Für Suhrkamp handelt es sich bei der Baal-Interpretation des Berliner Volksbühnen-Intendanten um eine »nicht autorisierte Bearbeitung des Stückes«, weil zahlreiche Fremdtexte hinzugefügt worden seien. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2015, Seite 10, Feuilleton

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