Zum Inhalt der Seite

Tarifstreit bei der Postbank

Frankfurt. Die Deutsche-Bank-Tochterfirma Postbank steuert auf einen neuen Tarifkonflikt zu. Die zweite Tarifrunde für die rund 9.500 Beschäftigten des Filialvertriebs sei ohne Ergebnis zu Ende gegangen, teilte die Gewerkschaft ver.di am Mittwoch mit. Am kommenden Dienstag werde es bundesweit Betriebsversammlungen geben, dann blieben die meisten Bankfilialen geschlossen. »Es gab keine Bereitschaft zur Fortführung des tarifvertraglichen Kündigungsschutzes«, erklärte ver.di-Bundesvorstand Christoph Meister. »Das ist insbesondere vor dem Hintergrund fortwährender Verkaufsgerüchte, die von der Eigentümerin Deutsche Bank nicht dementiert werden, unverständlich und nicht hinnehmbar.« Auch das Gehaltsangebot sei unzureichend. Ver.di fordert fünf Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten und die Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2020. Die Konzernführung hat dagegen eine Erhöhung von 1,6 Prozent ab 1. März 2015 sowie weitere 1,6 Prozent ab 1. März 2016 bei einer Laufzeit bis Ende Februar 2017 angeboten. (Reuters/jW)

 

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!