-
19.02.2015
- → Inland
Waffenbastler von Zollfahndung erwischt
Heidelberg. Nach einem aufgeflogenen Schmuggel von Waffenteilen in einem TV-Empfangsgerät ist ein Heidelberger Gewerbetreibender ins Visier der Zollfahnder geraten. Bei einer Hausdurchsuchung Anfang Februar fanden die Beamten neben neun legalen Waffen auch zwei Pistolen, einen Revolver, acht Läufe, ein Gewehr, einen Schalldämpfer, drei Laserzielgeräte sowie mehr als 13.500 Schuss Munition. Waffenteile seien auch in der Garage, in der der Mann ein Gewerbe führt, gefunden worden, wie die Zollfahndung am Mittwoch mitteilte. Aufgeflogen war der Mann, weil der Zoll im November ein an ihn adressiertes Paket kontrolliert hatte, in dem sich Waffenteile befanden. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!